1987
1987
Das Aufspüren von ungelösten Problemen...

... und das Auffinden ihrer Lösung ist sowohl Ihre wie auch unsere Aufgabe.

Herr Louis Chapman hatte im Jahre 1930 ebenfalls ein Problem erkannt, nämlich eine Vielzahl von Teetassen bei minimalem Zeiteinsatz zu füllen. Die Lösung dieses Problems ist in der britischen Patentschrift 360, 253 nachzulesen, deren Fig. 1 hier zu sehen ist.
Vielleicht bringen ein stiller Dezemberabend und eine gute Tasse Tee auch Sie der Lösung eines drängenden Problems näher, auch wenn Sie sich noch nicht der zeitsparenden Teekanne des Mr. Chapman bedienen.

1988
1988
Etwas, das Sie schon immer über die Geheimnisse anwaltlicher Berufstätigkeit wissen wollen...

aber nie zu fragen wagten:

Herbert Torr William JENNER, weiland wohnhaft in der I Street 933, Washington, DC, hat es - weitgehend unbemerkt - der Öffentlichkeit in der britischen Patentschrift No. 14,055 vom 17. November 1885 verraten. Seit dieser Zeit kann die Bedeutung des Ausdruckes "Geist einer Entscheidung" nie mehr dieselbe sein.
Hoffentlich bringen die langen Abende der bevorstehenden Feiertage Ihnen Zeit und Muße, um einmal in Ruhe Dingen nachzugehen, zu denen Sie sonst keine Zeit fanden; auch wenn Sie diese Dinge nicht im Bücherschrank zu verstecken pflegen.

1989
1989
Da bleibt kein Auge trocken...

wenn Wettbewerber auf dem Hühnerhof zur Sache kommen.

Andrew Jackson jr., weiland wohnhaft in Munich (nicht Bayern, sondern County of Jackson, Tennessee) hat im Jahre 1903 eine ebenso tierliebe wie pfiffige Idee zum Gegenstand seines US-Patents 730,918 gemacht, mit der wenigstens die schmerzhaftesten Folgen beim Vollzug der Hackordnung ausgeschlossen werden sollten.
Hoffentlich können wir als Anwälte im neuen Jahr noch mehr dazu beitragen, zwischen Wettbewerbern friedliche Lösungen zu finden, damit die Krallen da bleiben können wo sie hingehören - auf dem sicheren Boden der Tatsachen.

1990
1990
Bitte treten Sie näher...

dachte Jennings W. Carter, weiland wohnhaft in Manila/Philippinen, als er am 16. November 1909 sein "Testgerät" in den USA zum Patent anmeldete. Es spricht für seine neugierige Natur, daß ihm die uniformierte Obrigkeit dabei auch noch das Ausmaß seines Elans am ausgestreckten Hals anzeigen sollte.

Falls Sie vor lauter neuen Ideen, Erfindungen oder Rechtsproblemen nicht mehr wissen, wohin Sie treten sollen - wir treten Ihnen gerne zur Seite.

1991
1991
Eine haarige Angelegenheit...

wenn die verbliebene Haarpracht auch noch im rechten Winkel liegen soll.

Die Herren Daniel Keutmann und August Coutelle, weiland wohnhaft in Essen/Deutschland, haben offenbar haarscharf nachgedacht, als sie am 30. September 1902 ihre "Vorrichtung zum Scheiteln des Kopfhaares" zum Patent anmeldeten.

Ehe Ihnen die Haare zu Berge stehen oder Sie sich dieselben raufen, weil mit eigenen oder fremden Erfindungen Haarspalterei betrieben wird, wir helfen Ihnen auch in Zukunft gerne. Gut gekämmt oder nicht.

1992
1992
Eine Bauchlandung...

... war nicht das Ziel von Albert Modey Loughney, weiland Arzt und wohnhaft in Seattle, USA, als er am 27. Oktober 1910 eine "Vorrichtung zum Reduzieren von Bauchspeck" im Vereinigten Königreich zum Patent anmeldete.

Wer weiß, vielleicht hatte Herr Loughney eine böse Vorahnung von dem, was mehr als 80 Jahre später als "schlankes Management" praktiziert werden sollte - und sei es notfalls zwangsweise mit dem Schaukelhebel 22.

Hoffentlich läßt das neue Jahr all diejenigen, die im vergangenen Jahr abgenommen haben, wieder etwas an Gewicht zunehmen.

1993
1993
Sauber bleiben...

mag die Devise von Herrn Heinrich Hahmann, weiland wohnhaft in Gundorf bei Leipzig gewesen sein, als er am 17. Februar 1927 eine "Hundehütte, deren Schlupfloch von den nach innen gerichteten Borsten einer Bürste umgrenzt ist" zum Patent anmeldete.

Obwohl Herr Hahmann dabei eher an die Aspekte eines Hundelebens gedacht haben dürfte, wird er vielleicht auch seine menschlichen Zeitgenossen der wilden Zwanziger im Sinn gehabt haben.

Hoffentlich bringt das neue Jahr uns allen saubere Arbeit und gute Geschäfte - und falls Sie je einer abbürsten will, wir stehen Ihnen als Ihre Anwälte gerne zur Seite.

1994
1994
Auf Zehenspitzen laufen...

... ist sicher die falsche Strategie für energische Auftritte.

Falls Sie vor lauter neuen Ideen, Erfindungen oder Rechtsproblemen nicht mehr wissen, wohin Sie treten sollen - wir treten Ihnen gerne zur Seite.

Dr Julius Liebeschütz, weiland wohnhaft in Dessau/Deutschland, setzte sich gewiß nicht dem Verdacht der Leisetreterei aus, als er dem Reichspatentamt am 24. Februar 1914 seine Erfindung "Schrittkontrollvorrichtung" präsentierte. Nun war es endlich möglich, große Schritte geziemend mit Trompetensignalen zu begleiten.

Wenn Sie im kommenden Jahr in Ihrem Tätigkeitsbereich den innovativen Schritt vorgeben, dann kümmern wir uns gerne um die patente Begleitmusik.

1995
1995
Wer Mist macht...

bekommt eins zwischen die Hörner.

Da muß man schon einen dicken Schädel haben, mag Herr Wilhelm Thiemann, weiland wohnhaft in Bilm-Höver, Kreis Burgdorf, Hannover, gedacht haben, als er am 22. April 1928 eine "Stalleinrichtung" zum Patent anmeldete.

Man darf eben nicht den Schwanz einziehen, wenn dringende Geschäfte große Taten erfordern.

Dürfen wir Ihnen auch im nächsten Jahr helfen, Ihre Probleme auf die Hörner zu nehmen?

1996
1996
Arbeitsteilung...

bedeutet, Kopfarbeit und Handarbeit den dafür jeweils geeigneten Personen anzuvertrauen.

Dies war wohl der zeitgenössische Denkansatz, als Emil und Herman Behringer aus New York, USA am 3. Juni 1908 eine Patentanmeldung "Staubsaugvorrichtung" beim Kaiserlichen Patentamt einreichten.

Durch diesen famosen Import aus der neuen Welt konnten die männlichen Untertanen seiner Majestät bei der Lektüre der neuesten Hofnachrichten (oder gab es damals schon einen Sportteil?) mittels ihres genialen Schaukelstuhls nutzbringend das notwendige Vakuum erzeugen, während die Dame des Hauses ihren ewigen Kampf gegen den Staub kämpfte.

Sie können uns gerne in Ihre Arbeitsteilung einbeziehen. Notfalls wirbeln wir auch Staub auf. Ohne Schaukelstuhl und Zeitunglesen. Garantiert.

1997
1997
Wer schläft, sündigt nicht...

... jedoch überlassen Schlafmützen der wachen Konkurrenz das Feld.

Dies war - zugegebenermaßen - nicht der Grund für die Herren Abraham Hornung und Isidor Sperling, weiland wohnhaft in Tarnopol/Galizien, warum sie am 17. Juli 1907 ihre "Vorrichtung zum Aufwecken von Personen mittels eines elektrischen Schlages" im Vereinigten Königreich beim Stationery Office seiner Majestät zum Patent anmeldeten.

Die Erfinder wollten vielmehr schwerhörigen, weckerresistenten Schläfern ein sicheres Aufwecken garantieren (ohne den Schönheitsschlaf hellhöriger Mitschläfer/innen zu stören, versteht sich).

Wir wissen natürlich nicht, ob Ihre Wettbewerber im Stehen oder sonstwie schlafen, sind Ihnen aber gerne behilflich, patente Schläge auszuteilen.

1998
1998
Die Fahne hochhalten...

... ist schwierig genug, wenn der Wind sich dreht. Doch was tun, wenn sich in der Geschichte die Farben ändern? Muß man wirklich immer neue Fahnen kaufen?

Dieser politisch und wirtschaftlich brisanten Frage nahm sich der offensichtlich knauserige Herr Walter Gerdes, weiland wohnhaft in Berlin, an, als er am 2. März 1928 beim Reichspatentamt seine Erfindung "Fahne mit Längs- und Querstreifen" zum Patent anmeldete.

Ein historisches Problem, ganz einfach gelöst, wie man sieht: Mit einem Zug ist vollzogen, wozu früher eine Revolution angezettelt oder heute in demokratischer Zeit ein Erdrutsch-Wahlsieg errungen werden muss. Zur Beruhigung: Derselbe Zug, in entgegengesetzter Richtung, stellt die alten Verhältnisse wieder her.

1999
1999
Erbarmungslos zuschlagen ...

... und dabei sofort alle Spuren beseitigen. Fast eine Anleitung für ein perfektes Verbrechen, möchte man meinen.

Es dürften jedoch wesentlich unschuldigere Überlegungen gewesen sein, die Herrn Heinrich Bratke, weiland wohnhaft in Sagan, geleitet haben, als er am 20. Mai 1891 beim Kaiserlichen Patentamt seine Erfindung "Staubbläser für Bildhauer" zum Patent anmeldete.

Wie gut jedenfalls, daß man dabei nicht außer Atem gerät und überdies endlich einmal die Gelegenheit erhält, sich einen von diesen Windbeuteln unter den Arm zu klemmen. Jedenfalls reicht das, um Staub aufzuwirbeln.

Wenn Sie zum entscheidenden Schlag ausholen wollen - wir stehen Ihnen gerne zur Seite.

2000
2000
Doppelt genäht hält besser ...

dachte sich William Mumford, ein ebenso praktisch wie offenbar sparsam veranlagter Elektriker, weiland wohnhaft in Tulse Hill, London, als er am 11. April 1907 ein Patent für eine "Verbesserte Hose" beim Britischen Patentamt anmeldete.

Welche Verschwendung, eine Hose nur vorne an den Knien und hinten am Gesäß abzunutzen! Bei einer Hose, die man so oder so herum anziehen kann, würde das nicht passieren. Allerdings: Was nützt es bei einer Herrenhose, wenn der Hosenschlitz gerade hinten, das Bedürfnis jedoch vorne ist? Die Erfindung des Herrn Mumford löst dieses Problem auf elegante Weise, indem nämlich je ein Hosenschlitz auf der Vorderseite und auf der Rückseite vorgesehen ist.

Wenn Sie Probleme wirklich von vorne und von hinten beurteilt und in alle Richtungen gelöst haben möchten, stehen wir Ihnen auch im nächsten Jahr gerne zur Verfügung.

2001
2001
Missbrauch verhüten ...

ist sicher ein ehrenwertes Anliegen. Doch woran, um alles in der Welt, mag Herr Josef Fleischer, weiland wohnhaft in 166 Henry Street, New York, gedacht haben, als er am 10. November 1899 einen "Siphon-Ausguss" zum Patent anmeldete ?

Um zu verhindern, dass unkultivierte Zeitgenossen den Siphon-Ausguss in Körperöffnungen einführen und damit der Übertragung von Krankheitserregern den Weg bereiten, wollte Herr Fleischer den Ausguss mit einem Kranz spitzer Vorsprünge versehen. In der Tat ein wirksamer Schutz, es sei denn, man war bereit - sozusagen - einen hohen Einführungspreis zu bezahlen.

Die Einführung innovativer Produkte in den Markt ist demgegenüber sicher eine weit weniger delikate Angelegenheit. Hauptsache, und wenigstens insoweit verdient Herr Fleischer unsere Zustimmung, man hat daran gedacht, vorher ein Patent anzumelden.
Dabei würden wir Ihnen auch in Zukunft gerne behilflich sein.

2002
2002
Ein wachsames Auge ...

...ist nie von Nachteil. Vorausgesetzt natürlich, der Blick ist ungetrübt. Wenn dann die Aussicht nicht passt, nun dem sei eine Erfindung mit dem Titel "Brille mit austauschbaren gefärbten Gläsern" von Herrn Kent Broadhurst, wohnhaft in der Cornelia Street 24, New York, empfohlen, die dieser am 1. Juli 1971 beim US-Patent- und Markenamt zum Patent anmeldete.

So einfach ist das: Ärger im Beruf oder in der Familie? Kein Problem. Ein Dreh am Brillenglas-Rotor und schon erscheint die Welt durch eine rosarote Brille. Von Politikern vor der letzten Wahl angelogen? Einfach weiterdrehen. Nie war der Wechsel Rot-Grün-Schwarz einfacher.

Schauen Sie doch nur die junge Frau in der patentzeichnung an. Blickt nicht Glück aus ihren Augen?

Jedoch: Wer im Zustand des gefärbten Blickes verharrt, der sollte die Brille nicht unbedacht abnehmen. Die Augen könnten ihm übergehen.

Wenn Sie mit unbewaffneten Auge einen Blick in die Zukunft werfen, wären wir gerne an Ihrer Stelle. Bei guter und bei schlechter Sicht. Und ehe Sie jemand mit Blicken erdolcht oder Ihnen ein blaues Auge schlägt.

2003
2003
Was lose ist und stört ...

...muß festgehalten werden. Dies dachte sich auch offenbar Herr Jan Peter Kruse, weiland wohnhaft in Großenbrode, Holstein (Deutschland), als er am 19. Mai 1930 beim Eidgenössischen Amt für Geistiges Eigentum der Schweiz das Patant Nr. 148 707 für einen Kuhschwanzhalter anmeldete.

Welch ein Fortschritt für die Menschheit. Hatten doch unzählige kaltfingrige Melker ihr Augenlicht infolge jäher Ausschläge von Schwänzen indignierter Kühe eingebüßt! Eine frühe Form von animalischem Feminismus vielleicht?

Nun gut, nun gut, auch wenn man keine Kuh ist, sollte man auf dieses Patent nicht überreagieren oder gar gleich den Schwanz einziehen.

Wenn Sie jemanden benötigen, der fest zu Ihnen hält und Sie dabei unterstötzt, Schläge mit Hilfe von Patenten abzuwehren, stehen wir Ihnen auch im nächsten Jahr gerne zur Verfügung.

2004
2004
Eigentum schützen...

...gegen miserable Schädlinge - eine wahrhaft unendliche Herausforderung für jeden Eigentümer.

Herr Alfred Zimmermann, weiland wohnhaft in Lürschau/Schleswig (Deutschland) hatte wohl eher seine von niederträchtigen Ratten bedrohten Speisevorräte im Sinn, als er am 27. Januar 1926 seine "Anordnung zum Vernichten von Nagetieren durch Giftstoffe" beim Deutschen Reichspatentamt zum Patent anmeldete.

Ein Band mit einem vergifteten Stachel oder Widerhaken sollte, wie in der Patentzeichnung dargestellt (Stachel nach unten), um die Mitte des Leibes lebend gefangener männlicher Ratten gelegt werden. Der niedere Instinkt, der heftige Paarungstrieb des notorisch polygamen Rattenmannes nämlich, habe dann bei jedem Paarungsvorgang die sofortige Vernichtung des jeweils beteiligten Weibchens zur Folge.

Da fragt man sich doch wirklich, wer hier niederträchtiger war: die Ratte oder der Patentanmelder?

Wenn sie sich derer, die Ihnen Schaden zufügen wollen, auf patentere Weise erwehren möchten, sprechen Sie mit uns.

2005
2005
Was ist schon die Quadratur des Kreises...

... verglichen mit der Würfelung einer Kugel?

Leider wird uns die Antwort auf diese Frage von Herrn Joseph P. Cochrane, wohnhaft in Ste. Thérèse, Kanada, wohl immer vorenthalten bleiben, hat er doch seine Erfindung "Würfelförmiger Tennisball" gemeinerweise am 23. Oktober 2003 beim US-Patentamt nur als Geschmacksmuster angemeldet, was ihn der Mühe enthob, außer der schlichten Formgebung auch eine technische Lehre zu offenbaren. Wimbledon - zukünftig nur ein Würfelspiel?

Wenn Sie sich - sei es bei Patenten oder Geschmacksmustern - professioneller Hilfe sicher sein möchten, ehe die Würfel zu Ihren Ungunsten gefallen sind, wir bilden gerne mit Ihnen ein schlagkräftiges Doppel.

2006
2006
Ein Kuss ist nur ein Kuss...

...sagt der Volksmund.

Nicht so, meinte hingegen Frau Deloris Gray Wood, wohnhaft in Salem, Missouri, USA, als sie am 12. Juli 2002 ihre Erfindung "Kuss Schutzspiel und Verfahren zu dessen Benutzung" beim US-Patentamt anmeldete.

Weil das Erlernen des Austausches unschuldiger Zärtlichkeiten nun einmal praktische Übung vorraussetzt, wird nach dem patentierten Verfahren jungen Teilnehmern mittels eines Brettspiels ein Trainingspartner nach dem Zufallsprinzip zugewiesen. Da kann man sich leicht vorstellen, dass durchaus nicht jeder Partner wirklich willkommen ist. So mag die dargestellte Maske eine gewisse Intimsphäre bewahren. Und: Nicht nur Lachen kann ansteckend sein.

Das Geschäftsleben ist weder unschuldig noch zärtlich. Eine solche Maske wird Ihnen daher nichts nützen. Da verlassen Sie sich besser auf ihre erfahrenen Helfer in Patent- und Markenangelegenheiten.

2007
2007
Ein Hamster im Rad…

… hatte ein geradezu idyllisches Leben, verglichen mit dem, was die Technologie des 20. Jahrhunderts diesen possierlichen Nagetieren zumutet.

Konnten Hamster nach dem Stande der Technik noch mit freiem Kopf und freien Füßen ihren Körper fröhlich radelnd ertüchtigen und die Drehzahl ihres Handelns dabei selbst bestimmen, zwingt sie die am 5. April 2002 beim US-Patentamt angemeldete Erfindung "Robotische Vorrichtung zum Trainieren der Fortbewegung" der Herren Reinkensmeyer und Komplizen, wohnhaft in Irvine, Kalifornien, zu trostlosen Bewegungen in demütiger Körperhaltung. Oder finden Sie, dass der arme Hamster in der Patentzeichnung heiter dreinschaut?

Auch wenn die turbulenten Märkte unserer Zeit es gelegentlich mit sich bringen, dass Sie wie ein Hamster radeln müssen, lassen Sie es nie zu, dass man Ihnen die Bewegungsfreiheit oder den aufrechten Gang nimmt. Schon gar nicht im Zusammenhang mit Patenten oder anderen Schutzrechten. Da helfen wir Ihnen. Versprochen.

2008
2008
Manchmal möchte man schreien ...

… angesichts gewisser Entwicklungen jüngster Zeit. Aber die gesellschaftlichen Konventionen lassen das bedauerlicherweise nicht zu.

Gerade weil Seelenklempner einräumen, dass Schreien die Seele befreit, sei es vor Wut oder vor Lachen, schreit doch alles nach einer Lösung, die es uns gestattet, dieses Urbedürfnis in Einklang mit guter Erziehung zu bringen.

Hier schafft die Erfindung eines "Schalldämpfers zum Bedecken des Mundes" Abhilfe, für die Moira und Frank Figone, wohnhaft in Belmont, Kalifornien, USA am 30. Mai 1989 das US-Patent 4,834,212 erteilt wurde. Was immer es auch sei, ob die Hypothekenkrise, ein Ehekrach oder nur das schlechte Fernsehprogramm, schreien Sie sich ruhig heiser, aber bitte mit Schalldämpfer.

Sollte Ihnen schreiendes Unrecht mit Ihren Erfindungen, Patenten oder anderen Schutzrechten widerfahren, brauchen Sie den Schalldämpfer freilich nicht. Sie haben ja uns. Wir helfen Ihnen gerne.

2009
2009
Ein böses Erwachen …

… droht denjenigen, die verschlafen. Diese Erkenntnis mag herrn Samuel S. Applegate, weiland wohnhaft in Camden, New Jersey, USA bewogen haben, eine Erfindung "Vorrichtung zum Aufwecken von Personen aus dem Schlaf" am 11. April 1882 beim Patent- und Markenamt der Vereinigten Staaten von Amerika anzumelden.
Um ein Verschlafen zu verhindern, sah er vor, einen Rahmen mit nicht weniger als 60 Glöckchen über dem Schläfer aufzuhängen und diese zu gegebener Zeit klingeln zu lassen. Für den Fall, dass dies den Schlaf nicht zu unterbrechen vermochte, wurde der Rahmen auf das Gesicht des armen Verschläfers fallen gelassen, was wohl auch in hartnäckigen Fällen dem Tiefschlaf ein abruptes Ende setzte.
Heute, wo sich das Ende der Finanz- und Wirtschaftskrise abzuzeichnen beginnt, ist man gut beraten, dieses Ende nicht zu verschlafen, sondern hellwach mit innovativen Produkten und Dienstleistungen dem Wettbewerb eine lange Nase zu machen, solange der noch schläft und sich darauf verlässt, dass irgendwann der Rahmen fällt und ihn weckt.
Wir wünschen Ihnen alles Gute zum Jahresende, viel Erfolg und persönliches Wohlergehen im neuen Jahr.

2010
2010
Stille Wasser sind tief …

… zum Beispiel ein unschuldiger See auf einem Golfplatz. Da hat, wie jeder Golfspieler weiß, ein ungeschickter Schlag ins Wasser die unerfreuliche Folge, dass der teure Golfball auf Nimmerwiedersehen versinkt und zugleich den Score ruiniert. Hier ist Vorsorge gefragt.
Dies mag sich Ralph Edgar Andrew Beerwald, wohnhaft in Ardrossan, Kanada, gedacht haben, als er am 7. Oktober 2002 eine Anmeldung für einen "Golfball mit Schwimmvorrichtung" beim US-Patentamt einreichte.
Ball und Score sind gerettet, wenn der strategisch handelnde Spieler bei Annäherung an ein Wasserhindernis seinem Golfball vorsorglich die Beerwald'sche Schwimmweste angelegt hatte. Zumindest die Sicherstellung des Balls wird dadurch erleichtert. Die offizielle Anerkennung dieser Maßnahme durch den Royal and Andient Golf Club of St. Andrews steht angeblich unmittelbar bevor.
Wer möchte schon, dass der Erfolg eines neuen Produktes ins Wasser fällt? Eine Schwimmweste wird da nicht helfen, aber vielleicht ein Patent?

2011
2011
Jemandem die Ohren langziehen …

… ist an sich ein bewährtes Mittel aus dem pädagogischen Werkzeugkasten alter Schule. Dies war jedoch keineswegs der Ansatz von Herrn James D. Williams aus Encino, Kalifornien, USA, als er am 6. Februar 1979 seine Erfindung "Tierohr-Schutzvorrichtungen" beim US-Patentamt anmeldete. Um zu verhindern, dass sein geliebter Langhaar- und Langohr-Pudel sich beim Fressen die edlen Lauscher mit Hundefutter beschmutzt, schlug Herr Williams vor, diese durch je eine Röhre zu ziehen, um dadurch einen ausreichenden Abstand zwischen Ohr und Futter herzustellen, wenn das liebe Tier frisst. Im Geschäftsleben wäre es sicher besser, die Ohren offen zu halten, auch wenn man bis über die Ohren in Arbeit steckt. Dann kann man die Ohren spitzen und bekommt alles mit, auch wenn es nichts für zarte Ohren ist. Aber denken Sie daran: Auch Ihr Wettbewerb hat scharfe Ohren. Darum sollten Sie Ihre Erfindungen schnell anmelden, ehe sie an fremde Ohren gelangen. Dann sind Sie es, der lacht. Von einem Ohr zum anderen.

2012
2012
Wenn einem die Haare zu Berge stehen …

… ist dies normalerweise ein Zeichen von Furcht. Keineswegs, dachte Herr Homer M. Tate, wohnhaft in Safford, Arizona, USA, als er am 22.12.1925 seine Erfindung „Perückenneuheit“ beim US-Patentamt anmeldete. Anstatt Furcht zu zeigen, kann die Haar- pracht, insbesondere in Verbindung mit einem passenden Gesichtsausdruck, auch dazu verwendet werden, Furcht zu erzeugen, wenn man nur die Haare ganz einfach vermittels pneumatisch betätigter Elemente aufrichtet. Nun kann es ja leider vorkommen, dass Sie um ein Haar in eine haarige Situation geraten, wenn liebe Wettbewerber Ihr neuestes Produkt haargenau nachahmen. In diesem Falle raufen Sie sich bitte nicht die Haare, sondern lassen Sie sich von uns helfen. Keine Sorge, wir werden Ihrem Recht schon Geltung verschaffen. Selbstverständlich ohne die Erfindung von Herrn Tate.

2013
2013
Wenig Platz …

… war schon immer ein größeres Problem für Autofahrer, die ihren fahrbaren Untersatz mitten in der Stadt abstellen wollten. Jedenfalls existierte dieses Problem offen- sichtlich bereits im Jahre 19 23 in der schönen Stadt Des Moines im Bundesstaat Iowa. Dort erfand nämlich Herr Leander Pelton ein „Automobil“ und meldete seine Erfindung am 27. Februar 1923 beim US-Patent- und Markenamt an. Am Heck des Automobils sah Herr Pelton eine senkrechte Platte vor, legte den Schwerpunkt des Fahrzeugs in den Bereich der Hinterachse und gestaltete den Aufbau zusammenklappbar. Zum Parken musste man nur den Aufbau einklappen und das Fahrzeug einfach hochkant auf der Platte abstellen. Es mag ja sein, dass sich auf diese Weise die Wahrscheinlichkeit verringert, um einen Platz zum Parken streiten zu müssen. Aber seien wir mal ehrlich: In der Realität haben solche exotische Lösungen keine Chance. Im Geschäftsleben muss man immer wieder um seinen Platz kämpfen. Gut, wenn man dabei professionelle Hilfe an seiner Seite weiß.

2014
2014
Der frühe Vogel fängt den Wurm ... …

... doch wer fängt den Vogel? Eine Frage, die sich wohl nur wenige stellen, denn wer wollte unseren gefiederten Freunden die Freiheit nehmen? Aber ach: so wie der Vogel den Wurm frisst, so frisst die Katze den Vogel. Und manch einem von uns steht die Katze halt näher. So auch Herrn Leo O. Voelker aus Linn, Kansas, als der am 8. August 1977 seine Erfindung „Vogelfalle und Katzenfüttervorrichtung“ beim US-Patent- und Markenamt anmeldete. Geradezu teuflisch: Der ahnungslose Vogel wird in ein unschuldig aussehendes Vogel- häuschen gelockt, dessen Boden jedoch gemeinerweise als Falltür ausgebildet ist. Die Tür klappt auf und das arme Tier fällt durch ein Rohr nach unten in einen käfigartigen Behälter, vor dem bereits eine hungrige Katze auf Futter wartet. Diese braucht nun nur noch mit ihrer Pfote durch die Gitterstä- be hindurch zu greifen. Armes Vögelchen; glückliche Katze. Das Geschäftsleben hält so manche Falltür bereit. Auch solche, die selbst aus der Vogelperspektive übersehen werden. Da ist es doch gut, wenn man jemanden zur Seite hat, der einen davor bewahrt, abzustürzen und Katzenfutter zu werden.

2015
2015
Normalerweise kann man mit dem Kopf gegen die Wand rennen, ...

... ihn wahlweise in den Sand stecken, oder besser noch ihn über Wasser halten. Wie langweilig, meinte Herr Constantine Sargentini, wohnhaft in St. Lindenhurst, N.Y., als er am 17. Juni 1985 seine Erfindung „Neuartige Skimütze“ beim US-Patentamt anmeldete. Vermutlich war Herr Sargentini leidenschaftlicher Skifahrer, der es kaum ertragen konnte, wenn ihm andere Skifahrer auf der Piste im Wege waren. Dann bohrte er sich einfach einen Skistock durch den Kopf (unter uns: er setzte sich lediglich seine patentierte Skimütze auf), was die beabsichtigte Wirkung auf die anderen Skifahrer wohl nicht verfehlte und ihm freie Bahn bergab bescherte.

2016
2016
Artige Kinder ...

... haben am Nikolaustag Geschenke verdient. Nur, wie sollen die lieben Kleinen morgens sicher sein, dass St. Nikolaus ihr Heim schon besucht und die aufgehängten Strümpfe befüllt hat? Kein Problem im Zeitalter der Elektronik, dachte sich wohl Herr Thomas Cane, wohnhaft in St. Rafael, Kalifornien, USA, als er am 19. August 1994 seine Erfindung eines elektronischen „St. Nikolaus-Detektors“ beim US-Patentamt anmeldete. Nach pflichtgemäßer Befüllung des Strumpfes brauchte St. Nikolaus (oder wer auch immer) demnach nur an einem in den Zehenbereich integrierten Ring zu ziehen, woraufhin eine ausgefeilte Elektronik zahlreiche LEDs zum Leuchten brachte (optional zusätzlich Weihnachtsmusik ertönen ließ). Ein klares Signal an die Kinder, dass ihre Bravheit durch himmlische Mächte belohnt worden war.

2017
2017
Jemandem die Zähne zeigen ...

... ist gelegentlich auch unter Partnern notwendig. Auch wenn Fig. 4 dies nahelegt, so war doch die Absicht von Herrn Charles G. Purdy aus New York, Bezirk Brooklyn im Staate New York eine ganz andere, als er am 29. März 1921 seine Erfindung „Übungsgerät“ beim US-Patentamt anmeldete. Beim Gebrauch seines Gerätes sollten die Partner jeweils fest auf eine Platte beißen, wobei die beiden Platten über eine Zugfeder miteinander verbunden waren. Durch gegenläufige Bewegung der Köpfe sollte auf diese Weise eine periodische Zugbelastung auf diverse Organe des Mundes und des Kopfes ausgeübt werden, um deren Durchblutung zu fördern. Also alles ganz friedlich. Es darf indes wohl vermutet werden, dass spätestens nach der dritten Übung die Partner sich eher zähnefletschend anblickten, und das war es denn dann wohl mit dem Frieden.

KANZLEI

Kuriositäten

Hier stellen wir Ihnen die Abbildungen unserer Weihnachtskarten seit 1987 vor. Wählen Sie einfach ein Bild durch Mausklick aus und erfahren Sie mehr über kuriose Ideen und unsere langjährige Beziehung dazu. Viel Spaß und gute Unterhaltung!